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	<title>Comments on: Bewusstseinserweiterung</title>
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	<description>Thoughts on artificial intelligence, cognitive science, academia, and life in general.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Aug 2010 14:51:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: erna</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-18830</link>
		<dc:creator>erna</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 07:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>Habe Ihren Artikel allerdings nur &#252;berflogen. Kenne mich hier
allerdings aber auch nicht so aus.

Was m&#252;sste man unternehmen, wenn man das Gegenteil erreichen
will: also keine Bewusstseinserweiterung.

Was liegt bei den Personen vor, die Stimmen h&#246;ren und das
nicht m&#246;chten? Was l&#228;uft hier falsch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe Ihren Artikel allerdings nur &#252;berflogen. Kenne mich hier<br />
allerdings aber auch nicht so aus.</p>
<p>Was m&#252;sste man unternehmen, wenn man das Gegenteil erreichen<br />
will: also keine Bewusstseinserweiterung.</p>
<p>Was liegt bei den Personen vor, die Stimmen h&#246;ren und das<br />
nicht m&#246;chten? Was l&#228;uft hier falsch?</p>
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	<item>
		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-17275</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 16:00:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ja. Ich denke auch, dass Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit h&#228;ufig nicht &#252;bereinstimmen und dass Sprache nicht nur Einfluss auf den Empf&#228;nger, sondern auch auf den Sprechenden hat.

Appeal to StudiVZ-authority: &quot;Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich h&#246;re, was ich sage?&quot;

Dadurch, dass wir Dinge sagen oder aufschreiben, machen wir diese &lt;a href=&quot;http://dilbertblog.typepad.com/the_dilbert_blog/2007/03/today_i_will_im.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zu unserer tats&#228;chlichen Meinung&lt;/a&gt;.

Welche der Eigenschaften und Effekte des (Fremd- und Selbst-)Kommunikationsmittels Sprache sind uns wichtig genug, dass wir sie f&#252;r zuk&#252;nftige Kommunikationsformen beibehalten wollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Ich denke auch, dass Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit h&#228;ufig nicht &#252;bereinstimmen und dass Sprache nicht nur Einfluss auf den Empf&#228;nger, sondern auch auf den Sprechenden hat.</p>
<p>Appeal to StudiVZ-authority: &#8220;Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich h&#246;re, was ich sage?&#8221;</p>
<p>Dadurch, dass wir Dinge sagen oder aufschreiben, machen wir diese <a href="http://dilbertblog.typepad.com/the_dilbert_blog/2007/03/today_i_will_im.html" rel="nofollow">zu unserer tats&#228;chlichen Meinung</a>.</p>
<p>Welche der Eigenschaften und Effekte des (Fremd- und Selbst-)Kommunikationsmittels Sprache sind uns wichtig genug, dass wir sie f&#252;r zuk&#252;nftige Kommunikationsformen beibehalten wollen?</p>
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	<item>
		<title>By: Benedict</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-17267</link>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 23:27:32 +0000</pubDate>
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		<description>Mir f&#228;llt gerade noch ein- auch wenn das nur noch zum weiteren Themenkreis geh&#246;rt-, dass Sprache noch eine weitere, (vermutlich) wichtige Funktion erf&#252;llt: Die Kommunikation mit mir selber. 

Dass mein Bewusstsein, oder das, was ich (bewusst) als (bewusstes) &quot;mich&quot; bezeichne, mit dem, was ich (physisch) bin und was das (bewusste) &quot;mich&quot; ausmacht, nur begrenzt zu tun hat, halte ich f&#252;r wahr. Meine Selbstwahrnehmung, gerade was (auch vermeintlich rationale) Entscheidungsketten, emotionale Reaktionen etc angeht, d&#252;rfte sich von den tats&#228;chlichen Kausalit&#228;ten in mir stark unterscheiden. (Das ist die &quot;nicht Herr im eigenen Haus&quot;-Schiene.)

Dann geht aber Sprache &#252;ber ein Ich.send(MeinInnererZustand, Du) weit hinaus. Adressat ist dann nicht mehr nur &quot;Du&quot;, sondern zu erheblichem Teil auch mein nicht-bewusstes Ich. Das Gespr&#228;ch hat also auch relevanten Einfluss auf mich als &quot;Sender&quot;. Bedenkt man die viel-beschworene nicht-verbale Ebene, wird zudem deutlich, dass das Prinzip von Sender und Empf&#228;nger einem Gespr&#228;ch nicht Gen&#252;ge tut: Schlie&#223;lich kommunizieren beide Gespr&#228;chspartner zeitgleich und aufeinander bezogen durch Mimik, Gestik, Ger&#252;che, usw. Das hei&#223;t, dass ein Gespr&#228;ch nicht nur Informationsaustausch, sondern auch- ja was eigentlich? &quot;gemeinsamer Geisteszustand-Ver&#228;nderungs-Prozess&quot;? &quot;Abgleich nichtbewusster Gehirnzust&#228;nde&quot;? &quot;vielkanaliger Dialog&quot; (mein Bewusstsein- dein Bewusstsein; mein Unterbewusstsein- mein Bewusstsein; mein Unterbewusstsein- Dein Bewusstsein; usw. usf.)?- ist. 

Die Frage ist also nicht nur, ob es effektivere Wege der Kommunikation gibt als unsere Sprache, sondern auch, welche Funktion unsere Sprache eigentlich erf&#252;llt und ob ihr die Funktion, die wir ihr intuitiv zuschreiben, gerecht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir f&#228;llt gerade noch ein- auch wenn das nur noch zum weiteren Themenkreis geh&#246;rt-, dass Sprache noch eine weitere, (vermutlich) wichtige Funktion erf&#252;llt: Die Kommunikation mit mir selber. </p>
<p>Dass mein Bewusstsein, oder das, was ich (bewusst) als (bewusstes) &#8220;mich&#8221; bezeichne, mit dem, was ich (physisch) bin und was das (bewusste) &#8220;mich&#8221; ausmacht, nur begrenzt zu tun hat, halte ich f&#252;r wahr. Meine Selbstwahrnehmung, gerade was (auch vermeintlich rationale) Entscheidungsketten, emotionale Reaktionen etc angeht, d&#252;rfte sich von den tats&#228;chlichen Kausalit&#228;ten in mir stark unterscheiden. (Das ist die &#8220;nicht Herr im eigenen Haus&#8221;-Schiene.)</p>
<p>Dann geht aber Sprache &#252;ber ein Ich.send(MeinInnererZustand, Du) weit hinaus. Adressat ist dann nicht mehr nur &#8220;Du&#8221;, sondern zu erheblichem Teil auch mein nicht-bewusstes Ich. Das Gespr&#228;ch hat also auch relevanten Einfluss auf mich als &#8220;Sender&#8221;. Bedenkt man die viel-beschworene nicht-verbale Ebene, wird zudem deutlich, dass das Prinzip von Sender und Empf&#228;nger einem Gespr&#228;ch nicht Gen&#252;ge tut: Schlie&#223;lich kommunizieren beide Gespr&#228;chspartner zeitgleich und aufeinander bezogen durch Mimik, Gestik, Ger&#252;che, usw. Das hei&#223;t, dass ein Gespr&#228;ch nicht nur Informationsaustausch, sondern auch- ja was eigentlich? &#8220;gemeinsamer Geisteszustand-Ver&#228;nderungs-Prozess&#8221;? &#8220;Abgleich nichtbewusster Gehirnzust&#228;nde&#8221;? &#8220;vielkanaliger Dialog&#8221; (mein Bewusstsein- dein Bewusstsein; mein Unterbewusstsein- mein Bewusstsein; mein Unterbewusstsein- Dein Bewusstsein; usw. usf.)?- ist. </p>
<p>Die Frage ist also nicht nur, ob es effektivere Wege der Kommunikation gibt als unsere Sprache, sondern auch, welche Funktion unsere Sprache eigentlich erf&#252;llt und ob ihr die Funktion, die wir ihr intuitiv zuschreiben, gerecht wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: screeby01</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-13527</link>
		<dc:creator>screeby01</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 02:34:40 +0000</pubDate>
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		<description>eine interessante sache mit dem implantat - dennoch halte ich es fuer bloedsinn da der mensch ja nicht ohne grund als individuum existiert. wenn sich ein ehepaar dazu entscheidet dann ist das vielleicht wirklich eine tolle erfahrung fuer die beiden, aber wenn mehr leute mit so einem implantat ausgestattet wuerden dann kann ich mir nur noch chaos vorstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine interessante sache mit dem implantat &#8211; dennoch halte ich es fuer bloedsinn da der mensch ja nicht ohne grund als individuum existiert. wenn sich ein ehepaar dazu entscheidet dann ist das vielleicht wirklich eine tolle erfahrung fuer die beiden, aber wenn mehr leute mit so einem implantat ausgestattet wuerden dann kann ich mir nur noch chaos vorstellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Thorben</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-13426</link>
		<dc:creator>Thorben</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 14:32:29 +0000</pubDate>
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		<description>welches sensorische System wollt ihr denn fuer den input eures implantats zweckentfremden? der gehoernerv hat ja wohl zu wenig bandbreite... im gegensatz zum sehnerv vielleicht... ok, nehmen wir einen von denen. und output? oehm? am corpus callosum horchen? meinetwegen, wir sind ja bandbreitengeil.

ok, wir haben jetzt nen sehnerv, der lauscht, was sich die beiden gehirnhaelften eines anderen menschen denn so erzaehlen. prinzipiell jedenfalls. abgesehen von der tatsache, dass wir staendig gegen tuerrahmen laufen, weil wir dummerweise kein raeumliches sehen mehr beherrschen, &quot;sehen&quot; wir mit unserem modifizierten auge bestenfalls &quot;ameisenkrieg&quot;. (&quot;kann man das auch wieder abschalten? ich werd wahnsinnig!&quot;)

vorschlaege? ok, fangen wir mal schoen klein an, premature optimization is the root of all evil. also weniger bandbreite vielleicht? auge flugs wieder in den urzustand verbracht, wunden leckend sitzen wir da und fragen uns, was wir machen koennten.

ich habs. morsen! also schnell ein neuron ausfindig gemacht, was immer genau dann feuert, wenn ich an meine oma denke. das ist mein mentaler output. als input nehmen wir vielleicht dieses mal einen einzelnen nervenstrang aus dem gehoernerv, fuer ein einfaches piepen?

verflixt schwierig, mal kurz, mal laenger an oma zu denken...

im besten fall &quot;merkt&quot; das neuron, dass es scheinbar zu hoeherem berufen ist, als nur an oma zu denken, und ich kann es bald sehr viel mueheloser ansprechen.

falls alles reibungslos funktioniert, hab ich meine zwischenmenschliche kommunikation um ein morsefunkgeraet erweitert. klasse. globales bewusstsein, ... . .-. .  ..  -.-. --- -- .


nachtrag:

wodurch um alles in der welt soll sich denn ein hypotetisches funkinterface vom alteingesessenen audiointerface (unseren ohren) unterscheiden? wir sind durch unsere (wie auch immer geartetete) kommunikation doch bereits ein kollektives bewusstsein? wie soll denn ein neuronales implantat eine hoehere durchschlagskraft auf unser bewusstsein haben, als der verbalisierte gefuehls- und erfahrungsaustausch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>welches sensorische System wollt ihr denn fuer den input eures implantats zweckentfremden? der gehoernerv hat ja wohl zu wenig bandbreite&#8230; im gegensatz zum sehnerv vielleicht&#8230; ok, nehmen wir einen von denen. und output? oehm? am corpus callosum horchen? meinetwegen, wir sind ja bandbreitengeil.</p>
<p>ok, wir haben jetzt nen sehnerv, der lauscht, was sich die beiden gehirnhaelften eines anderen menschen denn so erzaehlen. prinzipiell jedenfalls. abgesehen von der tatsache, dass wir staendig gegen tuerrahmen laufen, weil wir dummerweise kein raeumliches sehen mehr beherrschen, &#8220;sehen&#8221; wir mit unserem modifizierten auge bestenfalls &#8220;ameisenkrieg&#8221;. (&#8220;kann man das auch wieder abschalten? ich werd wahnsinnig!&#8221;)</p>
<p>vorschlaege? ok, fangen wir mal schoen klein an, premature optimization is the root of all evil. also weniger bandbreite vielleicht? auge flugs wieder in den urzustand verbracht, wunden leckend sitzen wir da und fragen uns, was wir machen koennten.</p>
<p>ich habs. morsen! also schnell ein neuron ausfindig gemacht, was immer genau dann feuert, wenn ich an meine oma denke. das ist mein mentaler output. als input nehmen wir vielleicht dieses mal einen einzelnen nervenstrang aus dem gehoernerv, fuer ein einfaches piepen?</p>
<p>verflixt schwierig, mal kurz, mal laenger an oma zu denken&#8230;</p>
<p>im besten fall &#8220;merkt&#8221; das neuron, dass es scheinbar zu hoeherem berufen ist, als nur an oma zu denken, und ich kann es bald sehr viel mueheloser ansprechen.</p>
<p>falls alles reibungslos funktioniert, hab ich meine zwischenmenschliche kommunikation um ein morsefunkgeraet erweitert. klasse. globales bewusstsein, &#8230; . .-. .  ..  -.-. &#8212; &#8212; .</p>
<p>nachtrag:</p>
<p>wodurch um alles in der welt soll sich denn ein hypotetisches funkinterface vom alteingesessenen audiointerface (unseren ohren) unterscheiden? wir sind durch unsere (wie auch immer geartetete) kommunikation doch bereits ein kollektives bewusstsein? wie soll denn ein neuronales implantat eine hoehere durchschlagskraft auf unser bewusstsein haben, als der verbalisierte gefuehls- und erfahrungsaustausch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: bwl zwei null &#187; Zukunftsvisionen: Das Internet bis 2050 vorausgedacht</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-11870</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#187; Zukunftsvisionen: Das Internet bis 2050 vorausgedacht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 07:03:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und damit zu handelbaren G&#252;tern werden, ist etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Woanders denkt jedoch Andreas dar&#252;ber nach, wie k&#252;nftig Bewusstseinserweiterung durch Implantate im Gehirn (und deren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und damit zu handelbaren G&#252;tern werden, ist etwas gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Woanders denkt jedoch Andreas dar&#252;ber nach, wie k&#252;nftig Bewusstseinserweiterung durch Implantate im Gehirn (und deren [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Benedict</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-11270</link>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 17:08:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...egal, welche Anspielungen und Deutungsm&#246;glichkeiten sie enth&#228;lt — gibt, die nicht mit dieser Datenrate kodiert werden kann&quot;

Ok, sehe ich ein.

&quot;...dass der algorithmische Informationsgehalt der Nachrichten beider Kan&#228;le pro Zeiteinheit sich in etwa auf gleicher Ebene bewegt. Sehr unwahrscheinlich.&quot;

Das meine zwei Gehirnh&#228;lften wesentlich schneller Informationen austauschen, als ich es mit Texten kann, ist sicher richtig. Aber wie gro&#223; die Gesamt-Datenmenge ist, die bei direkter zwischenmenschlicher Kommunikation &quot;&#252;bertragen&quot; wird- also alles, was ich von dem anderen bewusst und unbewusst wahrnehme, inklusive Mimik, Bewegungen, s&#228;mtliche Produkte seiner Atmung und Stimmb&#228;nder, die gesamte Kaskade chemischer Botenstoffe- l&#228;&#223;t sich wahrscheinlich nicht nur schwer messen; ich vermute, wie gesagt, auch, dass sie enorm ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;egal, welche Anspielungen und Deutungsm&#246;glichkeiten sie enth&#228;lt — gibt, die nicht mit dieser Datenrate kodiert werden kann&#8221;</p>
<p>Ok, sehe ich ein.</p>
<p>&#8220;&#8230;dass der algorithmische Informationsgehalt der Nachrichten beider Kan&#228;le pro Zeiteinheit sich in etwa auf gleicher Ebene bewegt. Sehr unwahrscheinlich.&#8221;</p>
<p>Das meine zwei Gehirnh&#228;lften wesentlich schneller Informationen austauschen, als ich es mit Texten kann, ist sicher richtig. Aber wie gro&#223; die Gesamt-Datenmenge ist, die bei direkter zwischenmenschlicher Kommunikation &#8220;&#252;bertragen&#8221; wird- also alles, was ich von dem anderen bewusst und unbewusst wahrnehme, inklusive Mimik, Bewegungen, s&#228;mtliche Produkte seiner Atmung und Stimmb&#228;nder, die gesamte Kaskade chemischer Botenstoffe- l&#228;&#223;t sich wahrscheinlich nicht nur schwer messen; ich vermute, wie gesagt, auch, dass sie enorm ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-11265</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 14:07:28 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Allerdings d&#252;rfte der ganze Spa&#223; nur m&#246;glich sein, wenn die Operation noch vor dem Erlernen der Muttersprache stattfindet, was eine recht fr&#252;he Heirat voraussetzt. ;)&lt;/blockquote&gt;

M&#246;glich, muss aber nicht sein. Das Gehirn kommt mit &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Neuroplasticity#Treatment_of_brain_damage&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Unf&#228;llen&lt;/a&gt; klar und kann &lt;a href=&quot;http://www.wired.com/wired/archive/15.04/esp.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zus&#228;tzliche Informationen&lt;/a&gt; auch sp&#228;ter noch ins interne Weltbild integrieren.

Ich wei&#223; nicht, wie Churchland die 500 Bit/s berechnet hat. Laut Wikipedia sind 800 Bit/s Minimum f&#252;r erkennbare Sprache, etwa 1 Mbit f&#252;r wirklichkeitsnahe Qualit&#228;t. Egal, welches von beiden eher der tats&#228;chlichen Datenrate entspricht, die die inneren Haarzellen erzeugen -- die Angabe stellt lediglich eine obere Schranke dar, in dem Sinne, dass es keine sprachliche Information -- egal, welche Anspielungen und Deutungsm&#246;glichkeiten sie enth&#228;lt -- gibt, die nicht mit dieser Datenrate kodiert werden kann (Annahme maximaler Entropie).

F&#252;r semantische und weitergehende Sprachmittel w&#228;ren Komplexit&#228;tsma&#223;e wie die algorithmische Tiefe zust&#228;ndig, aber &#252;ber das, was sich auf der Ebene abspielt, sagt Churchland nichts. Muss er auch nicht, es sei denn, die interne Codierung ist so ineffizient und die der Sprache so effizient, dass der algorithmische Informationsgehalt der Nachrichten beider Kan&#228;le pro Zeiteinheit sich in etwa auf gleicher Ebene bewegt. Sehr unwahrscheinlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Allerdings d&#252;rfte der ganze Spa&#223; nur m&#246;glich sein, wenn die Operation noch vor dem Erlernen der Muttersprache stattfindet, was eine recht fr&#252;he Heirat voraussetzt. ;)</p></blockquote>
<p>M&#246;glich, muss aber nicht sein. Das Gehirn kommt mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neuroplasticity#Treatment_of_brain_damage" rel="nofollow">Unf&#228;llen</a> klar und kann <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.04/esp.html" rel="nofollow">zus&#228;tzliche Informationen</a> auch sp&#228;ter noch ins interne Weltbild integrieren.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, wie Churchland die 500 Bit/s berechnet hat. Laut Wikipedia sind 800 Bit/s Minimum f&#252;r erkennbare Sprache, etwa 1 Mbit f&#252;r wirklichkeitsnahe Qualit&#228;t. Egal, welches von beiden eher der tats&#228;chlichen Datenrate entspricht, die die inneren Haarzellen erzeugen &#8212; die Angabe stellt lediglich eine obere Schranke dar, in dem Sinne, dass es keine sprachliche Information &#8212; egal, welche Anspielungen und Deutungsm&#246;glichkeiten sie enth&#228;lt &#8212; gibt, die nicht mit dieser Datenrate kodiert werden kann (Annahme maximaler Entropie).</p>
<p>F&#252;r semantische und weitergehende Sprachmittel w&#228;ren Komplexit&#228;tsma&#223;e wie die algorithmische Tiefe zust&#228;ndig, aber &#252;ber das, was sich auf der Ebene abspielt, sagt Churchland nichts. Muss er auch nicht, es sei denn, die interne Codierung ist so ineffizient und die der Sprache so effizient, dass der algorithmische Informationsgehalt der Nachrichten beider Kan&#228;le pro Zeiteinheit sich in etwa auf gleicher Ebene bewegt. Sehr unwahrscheinlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Benedict</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-11203</link>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 20:00:53 +0000</pubDate>
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		<description>Schon ein spannendes Gedankenexperiment, dass der Herr Churchland da vom Stapel l&#228;&#223;t... 
Besonders, weil es- wenn es denn m&#246;glich ist- tats&#228;chlich unseren Identit&#228;tsbegriff vollst&#228;ndig aufhebt. Das Ehepaar aus Neu-Delhi ist tats&#228;chlich nur noch EIN Mensch. Allerdings d&#252;rfte der ganze Spa&#223; nur m&#246;glich sein, wenn die Operation noch vor dem Erlernen der Muttersprache stattfindet, was eine recht fr&#252;he Heirat voraussetzt. ;)

Wie berechnen sich die 500Bits/s? Selbst bei geschriebener Sprache ist doch die Streuung enorm; ein guter Schriftsteller kann auf engstem Raume viel mehr Informationen mitteilen als ich, eben weil seine Texte nicht nur die Menge seiner Buchstaben, sondern voll von Anspielungen, Deutungsm&#246;glichkeiten, etc sind.
Bei direkter zwischenmenschlicher Kommunikation d&#252;rfte das ganze noch schwieriger werden- die Datenmenge, die wir abseits des rein semantischen Teils unserer Sprache &quot;&#252;bertragen&quot;, muss enorm sein! Das geht &#252;brigens mit Paul ziemlich gut zusammen, der ja sowieso von Sprache nicht so viel h&#228;lt: Unsere nicht-verbale (oder nicht sprachgebunden semantische) Kommunikation muss mit Propositionen herzlich wenig zu tun haben, besonders, da sie ja sowieso gr&#246;&#223;tenteils unbewusst abl&#228;ut.

Ich muss hier allerdings mal eine Stange brechen: Die M&#228;chtigkeit von Sprache geht weit &#252;ber ihren blo&#223;en semantischen Inhalt hinaus; ich w&#252;rde sogar sagen, dass sie aus dem Rahmen der FP f&#228;llt. Zumindest, was den Teil angeht, der- s.o., etc. pp. :)

FP w&#228;re dann eine Theorie (falls sie denn eine ist), die nicht einmal unserer Sprache Gen&#252;gen t&#228;te. Was dann aber das gesamte Konzept der Propositional Attitudes in Frage stellt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon ein spannendes Gedankenexperiment, dass der Herr Churchland da vom Stapel l&#228;&#223;t&#8230;<br />
Besonders, weil es- wenn es denn m&#246;glich ist- tats&#228;chlich unseren Identit&#228;tsbegriff vollst&#228;ndig aufhebt. Das Ehepaar aus Neu-Delhi ist tats&#228;chlich nur noch EIN Mensch. Allerdings d&#252;rfte der ganze Spa&#223; nur m&#246;glich sein, wenn die Operation noch vor dem Erlernen der Muttersprache stattfindet, was eine recht fr&#252;he Heirat voraussetzt. ;)</p>
<p>Wie berechnen sich die 500Bits/s? Selbst bei geschriebener Sprache ist doch die Streuung enorm; ein guter Schriftsteller kann auf engstem Raume viel mehr Informationen mitteilen als ich, eben weil seine Texte nicht nur die Menge seiner Buchstaben, sondern voll von Anspielungen, Deutungsm&#246;glichkeiten, etc sind.<br />
Bei direkter zwischenmenschlicher Kommunikation d&#252;rfte das ganze noch schwieriger werden- die Datenmenge, die wir abseits des rein semantischen Teils unserer Sprache &#8220;&#252;bertragen&#8221;, muss enorm sein! Das geht &#252;brigens mit Paul ziemlich gut zusammen, der ja sowieso von Sprache nicht so viel h&#228;lt: Unsere nicht-verbale (oder nicht sprachgebunden semantische) Kommunikation muss mit Propositionen herzlich wenig zu tun haben, besonders, da sie ja sowieso gr&#246;&#223;tenteils unbewusst abl&#228;ut.</p>
<p>Ich muss hier allerdings mal eine Stange brechen: Die M&#228;chtigkeit von Sprache geht weit &#252;ber ihren blo&#223;en semantischen Inhalt hinaus; ich w&#252;rde sogar sagen, dass sie aus dem Rahmen der FP f&#228;llt. Zumindest, was den Teil angeht, der- s.o., etc. pp. :)</p>
<p>FP w&#228;re dann eine Theorie (falls sie denn eine ist), die nicht einmal unserer Sprache Gen&#252;gen t&#228;te. Was dann aber das gesamte Konzept der Propositional Attitudes in Frage stellt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Zephyr</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/brain-to-brain/comment-page-1/#comment-10834</link>
		<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 11:57:22 +0000</pubDate>
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		<description>Yay! Ein Schritt n&#228;her auf dem Weg zum Kollektiv! Vielleicht erfahren wir dann auch, warum ein Kubus die ideale Struktur f&#252;r ein Raumschiff zu sein scheint.

Interessanter Eintrag. 100 Millionen Bits...
K&#246;nnte ein Gehirn auf Signale eines anderen Gehirns passend reagieren? Die Informationen verabeiten und reagieren? 

Der letzte mit Metaphern &#252;berh&#228;ufte Absatz gef&#228;llt mir &#252;brigens besonders :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yay! Ein Schritt n&#228;her auf dem Weg zum Kollektiv! Vielleicht erfahren wir dann auch, warum ein Kubus die ideale Struktur f&#252;r ein Raumschiff zu sein scheint.</p>
<p>Interessanter Eintrag. 100 Millionen Bits&#8230;<br />
K&#246;nnte ein Gehirn auf Signale eines anderen Gehirns passend reagieren? Die Informationen verabeiten und reagieren? </p>
<p>Der letzte mit Metaphern &#252;berh&#228;ufte Absatz gef&#228;llt mir &#252;brigens besonders :)</p>
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