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	<title>Comments on: Was bleibt?</title>
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	<description>Thoughts on artificial intelligence, cognitive science, academia, and life in general.</description>
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		<title>By: Michael</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-9172</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 23:12:54 +0000</pubDate>
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		<description>Weil dieser Einwand (glaube ich) noch nicht gebracht wurde:
Wie soll diese Beeinflussung des Motivationssystems eigentlich von statten gehen? Pillen? Da h&#228;tte ich Problem damit: Stichwort soziale Gerechtigkeit: ohne Geld = keine Pillen = schlechtere Chancen = kein Geld</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil dieser Einwand (glaube ich) noch nicht gebracht wurde:<br />
Wie soll diese Beeinflussung des Motivationssystems eigentlich von statten gehen? Pillen? Da h&#228;tte ich Problem damit: Stichwort soziale Gerechtigkeit: ohne Geld = keine Pillen = schlechtere Chancen = kein Geld</p>
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		<title>By: David</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8388</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann nicht durch irgendein &quot;Mittel&quot; bestimmen, was man will - denn letztendlich wird es immer das Mittel selbst sein.
Wenn man sich dann noch aussuchen kann, wie man an das Mittel kommt wird man eine starke Tendenz haben, den k&#252;rzesten Weg einzuschlagen.

Wenn die Verabreichung durch irgend etwas anderes reguliert wird, welches frei von der Sucht nach diesem Mittel ist, k&#246;nnte man durchaus erfolgreich sein, w&#228;re jedoch in totaler Abh&#228;ngigkeit zu diesem Etwas...

Meine Meinung dazu ist, dass wir Menschen einfach noch nicht bereit f&#252;r soviel Selbstbestimmung sind. Falls wir die Selbstdisziplin h&#228;tten, das Mittel immer richtig einzusetzen, dann br&#228;uchten wir keines...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann nicht durch irgendein &#8220;Mittel&#8221; bestimmen, was man will &#8211; denn letztendlich wird es immer das Mittel selbst sein.<br />
Wenn man sich dann noch aussuchen kann, wie man an das Mittel kommt wird man eine starke Tendenz haben, den k&#252;rzesten Weg einzuschlagen.</p>
<p>Wenn die Verabreichung durch irgend etwas anderes reguliert wird, welches frei von der Sucht nach diesem Mittel ist, k&#246;nnte man durchaus erfolgreich sein, w&#228;re jedoch in totaler Abh&#228;ngigkeit zu diesem Etwas&#8230;</p>
<p>Meine Meinung dazu ist, dass wir Menschen einfach noch nicht bereit f&#252;r soviel Selbstbestimmung sind. Falls wir die Selbstdisziplin h&#228;tten, das Mittel immer richtig einzusetzen, dann br&#228;uchten wir keines&#8230;</p>
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		<title>By: Alex</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8301</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 09:57:47 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn das oberste Ziel die -- relativ gesehen -- komplexe Befriedigung des Geistes ist, so wird diese doch kaum durch blo&#223;e Euphoriegef&#252;hle erreicht. Man w&#252;rde vielmehr seine eigenen Werte untermauern und seinen K&#246;rper vielleicht durch die oben beschriebene Manipulation dazu bringen, das Aufstehen um 6 Uhr morgens als &#252;beraus befriedigend zu empfinden. Wenn wir uns momentan auf dem Terrain des Herumschraubens an Verlangen und Lust und &#228;hnlichen menschlichen Treibstoffen befinden, ist es eigentlich egal, ob unser Ziel nun Guter-Mensch-Sein oder Befriedigung hei&#223;t -- wenn uns hormonelle Prozesse, die sich im Laufe der Evolution bewiesen haben, am Erreichen dessen behindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn das oberste Ziel die &#8212; relativ gesehen &#8212; komplexe Befriedigung des Geistes ist, so wird diese doch kaum durch blo&#223;e Euphoriegef&#252;hle erreicht. Man w&#252;rde vielmehr seine eigenen Werte untermauern und seinen K&#246;rper vielleicht durch die oben beschriebene Manipulation dazu bringen, das Aufstehen um 6 Uhr morgens als &#252;beraus befriedigend zu empfinden. Wenn wir uns momentan auf dem Terrain des Herumschraubens an Verlangen und Lust und &#228;hnlichen menschlichen Treibstoffen befinden, ist es eigentlich egal, ob unser Ziel nun Guter-Mensch-Sein oder Befriedigung hei&#223;t &#8212; wenn uns hormonelle Prozesse, die sich im Laufe der Evolution bewiesen haben, am Erreichen dessen behindern.</p>
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		<title>By: Lucas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8296</link>
		<dc:creator>Lucas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 09:21:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Deswegen meine Frage: “W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?”&lt;/blockquote&gt;

Um noch eine Antwort auf deine Frage zu liefern... Ich wei&#223; nicht, in wie fern sich das einfache Motivationssystem unseres Urinstinkts von dem Motivationssystem, welches f&#252;r komplexe Handlungen zust&#228;ndig ist, trennen l&#228;sst. W&#252;rden nur ein paar Urtriebe abgestellt, so k&#246;nnte ich mir sogar ein sch&#246;neres Leben vorstellen. 
Da wir hier jedoch ma&#223;geblich von abstrakten und h&#246;heren Zielen reden, m&#252;ssten schon grundlegende Ver&#228;nderungen am gesamten System her... 
F&#252;r mich geht jede Bedeutung des Handelns verloren, wenn die Ziele des Handelns willk&#252;rlich und durch das Handeln selbst bestimmt werden k&#246;nnen. Wie ein Spiel, bei dem der Spieler, der am Zug ist, die Spielregeln neu bestimmen kann. Vielleicht w&#252;rde ich nicht von heute auf morgen dahinvegetieren, aber ich bef&#252;rchte, eine Gesellschaft w&#228;re insgesamt stark gef&#228;hrdet... Daher meine Antwort: &#220;ber kurz oder lang: &quot;Ja&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Deswegen meine Frage: “W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?”</p></blockquote>
<p>Um noch eine Antwort auf deine Frage zu liefern&#8230; Ich wei&#223; nicht, in wie fern sich das einfache Motivationssystem unseres Urinstinkts von dem Motivationssystem, welches f&#252;r komplexe Handlungen zust&#228;ndig ist, trennen l&#228;sst. W&#252;rden nur ein paar Urtriebe abgestellt, so k&#246;nnte ich mir sogar ein sch&#246;neres Leben vorstellen.<br />
Da wir hier jedoch ma&#223;geblich von abstrakten und h&#246;heren Zielen reden, m&#252;ssten schon grundlegende Ver&#228;nderungen am gesamten System her&#8230;<br />
F&#252;r mich geht jede Bedeutung des Handelns verloren, wenn die Ziele des Handelns willk&#252;rlich und durch das Handeln selbst bestimmt werden k&#246;nnen. Wie ein Spiel, bei dem der Spieler, der am Zug ist, die Spielregeln neu bestimmen kann. Vielleicht w&#252;rde ich nicht von heute auf morgen dahinvegetieren, aber ich bef&#252;rchte, eine Gesellschaft w&#228;re insgesamt stark gef&#228;hrdet&#8230; Daher meine Antwort: &#220;ber kurz oder lang: &#8220;Ja&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>By: Lucas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8291</link>
		<dc:creator>Lucas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 09:06:31 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich sehe ich auch die Diskrepanz, die zwischen gewissen hormonell gesteuerten und anderen Antrieben besteht, die wir vielleicht als rational, moralisch, etc. bezeichnen w&#252;rden. Allerdings finde ich es auch naiv zu behaupten, dass diese daraus resultierenden Handlungen selbstlos oder frei von unterbewusst gesteuerten Zielsetzungen sind. In meiner vielleicht etwas pessimistisch ern&#252;chternden Welt kann Handlung nur darauf beruhen, eine Befriedigung des eigenen Geistes zu erlangen. Nehmen wir z.B. ein so ehrenvolles Gef&#252;hl wie Mitleid f&#252;r Schw&#228;chere und daraus resultierende Handlungen, die wir vielleicht als selbstlos bezeichnen w&#252;rden. Auch hierbei geht es nur um die Befriedigung eines Gewissens, welches sich mit Sicherheit evolutions- und neurobiologisch begr&#252;nden l&#228;sst.
Die Gr&#252;nde f&#252;r die komplexen Handlungen einer kulturell so weit entwickelten Spezies wie die des Menschen sind nicht so offensichtlich und einfach zu erkl&#228;ren wie die triebgesteuerten Handlungen, welche einem nackten &#220;berleben dienen. Trotzdem jagt jeder einem Gl&#252;cksgef&#252;hl hinterher.
Vielleicht kann ich mit einer kleinen Analogie zu einem Experiment zur Planungs-F&#228;higkeit bildlicher machen, was ich meine. Bestimmt kennt ihr die einfache Versuchsanordnung, bei der ein Tier vor einen Zaun gesetzt wird, hinter dem sein Futter liegt. Ein so einfach gestricktes Huhn rennt einfach schnurstraks in Richtung Futter und gegen den Zaun. Ein etwas komplexeres Tier wie ein Hund erkennt die Situation und rennt um den Zaun herum um zu seinem Futter zu gelangen. Wichtig dabei ist: Er entfernt sich dabei zun&#228;chst vom Futter! Die Ziele, Handlungen und Wege des Menschen sind wesentlich komplexer und vollstrecken sich &#252;ber einen wesentlich l&#228;ngeren Zeitraum, weshalb die einzelnen Handlungen vielleicht nicht so leicht einem &#252;bergeordneten Ziel zuzuordnen sind und isoliert betrachtet kein &quot;schnelles Gl&#252;ck&quot; verschaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich sehe ich auch die Diskrepanz, die zwischen gewissen hormonell gesteuerten und anderen Antrieben besteht, die wir vielleicht als rational, moralisch, etc. bezeichnen w&#252;rden. Allerdings finde ich es auch naiv zu behaupten, dass diese daraus resultierenden Handlungen selbstlos oder frei von unterbewusst gesteuerten Zielsetzungen sind. In meiner vielleicht etwas pessimistisch ern&#252;chternden Welt kann Handlung nur darauf beruhen, eine Befriedigung des eigenen Geistes zu erlangen. Nehmen wir z.B. ein so ehrenvolles Gef&#252;hl wie Mitleid f&#252;r Schw&#228;chere und daraus resultierende Handlungen, die wir vielleicht als selbstlos bezeichnen w&#252;rden. Auch hierbei geht es nur um die Befriedigung eines Gewissens, welches sich mit Sicherheit evolutions- und neurobiologisch begr&#252;nden l&#228;sst.<br />
Die Gr&#252;nde f&#252;r die komplexen Handlungen einer kulturell so weit entwickelten Spezies wie die des Menschen sind nicht so offensichtlich und einfach zu erkl&#228;ren wie die triebgesteuerten Handlungen, welche einem nackten &#220;berleben dienen. Trotzdem jagt jeder einem Gl&#252;cksgef&#252;hl hinterher.<br />
Vielleicht kann ich mit einer kleinen Analogie zu einem Experiment zur Planungs-F&#228;higkeit bildlicher machen, was ich meine. Bestimmt kennt ihr die einfache Versuchsanordnung, bei der ein Tier vor einen Zaun gesetzt wird, hinter dem sein Futter liegt. Ein so einfach gestricktes Huhn rennt einfach schnurstraks in Richtung Futter und gegen den Zaun. Ein etwas komplexeres Tier wie ein Hund erkennt die Situation und rennt um den Zaun herum um zu seinem Futter zu gelangen. Wichtig dabei ist: Er entfernt sich dabei zun&#228;chst vom Futter! Die Ziele, Handlungen und Wege des Menschen sind wesentlich komplexer und vollstrecken sich &#252;ber einen wesentlich l&#228;ngeren Zeitraum, weshalb die einzelnen Handlungen vielleicht nicht so leicht einem &#252;bergeordneten Ziel zuzuordnen sind und isoliert betrachtet kein &#8220;schnelles Gl&#252;ck&#8221; verschaffen.</p>
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	<item>
		<title>By: Alex</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8280</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 08:17:28 +0000</pubDate>
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		<description>&#196;h, was ich haupts&#228;chlich schreiben wollte und vergessen habe:
Kann der Menschheit zugute kommen, kann aber auch das Gegenteil bewirken. Wer etwas nicht durch Selbstbeherrschung zu erreichen versucht hat, wird es nicht sehr wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;h, was ich haupts&#228;chlich schreiben wollte und vergessen habe:<br />
Kann der Menschheit zugute kommen, kann aber auch das Gegenteil bewirken. Wer etwas nicht durch Selbstbeherrschung zu erreichen versucht hat, wird es nicht sehr wollen.</p>
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		<title>By: Alex</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-8279</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 08:15:46 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn ich kein Freund von M&#246;glichkeiten bin, mithilfe derer sich der Mensch selbst zerst&#246;ren kann, w&#252;rde ich nicht sagen, dass unsere Vorstellungen und Ziele lediglich von einem Motivationssystem auf hormonaler Basis abh&#228;ngen, das sich durch Drogen wie LSD oder Weiterentwicklungen davon beeinflussen l&#228;sst. Auch jetzt finden wir manche Reaktions- und Denkmuster, die tief in uns verankert sind, nicht sonderlich prickelnd - sonst g&#228;be es diesen Eintrag vermutlich nicht. Allerdings finden wir sie nicht auf oberfl&#228;chlicher Gl&#252;cksgef&#252;hlebene &quot;nicht sonderlich prickelnd&quot;, sondern auf moralischer. 

Verbessert mich, wenn ich aus neurowissenschaftlicher Sicht Falsches sage - aber ich sch&#228;tze mal, dass selbst im hedonistischsten Teil unserer Gesellschaft ein Funken von dem Zeug steckt, das Leute davon abhalten w&#252;rde, zu Gl&#252;ckshormonjunkies zu verkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich kein Freund von M&#246;glichkeiten bin, mithilfe derer sich der Mensch selbst zerst&#246;ren kann, w&#252;rde ich nicht sagen, dass unsere Vorstellungen und Ziele lediglich von einem Motivationssystem auf hormonaler Basis abh&#228;ngen, das sich durch Drogen wie LSD oder Weiterentwicklungen davon beeinflussen l&#228;sst. Auch jetzt finden wir manche Reaktions- und Denkmuster, die tief in uns verankert sind, nicht sonderlich prickelnd &#8211; sonst g&#228;be es diesen Eintrag vermutlich nicht. Allerdings finden wir sie nicht auf oberfl&#228;chlicher Gl&#252;cksgef&#252;hlebene &#8220;nicht sonderlich prickelnd&#8221;, sondern auf moralischer. </p>
<p>Verbessert mich, wenn ich aus neurowissenschaftlicher Sicht Falsches sage &#8211; aber ich sch&#228;tze mal, dass selbst im hedonistischsten Teil unserer Gesellschaft ein Funken von dem Zeug steckt, das Leute davon abhalten w&#252;rde, zu Gl&#252;ckshormonjunkies zu verkommen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-7944</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 13:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>Deswegen meine Frage: &quot;W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?&quot;

Ich w&#252;rde alles daran setzen, nicht so zu werden, eben weil die Bedeutung einer Handlung nicht auf das daraus resultierende Gl&#252;cksgef&#252;hl beschr&#228;nkt ist. Praktisch hei&#223;t das, dass ich, selbst wenn ich mein Motivationssystem dahingehend beeinflussen k&#246;nnte, dass es nicht weniger befriedigend f&#252;r mich w&#228;re, den ganzen Tag im Bett zu liegen als aufzustehen und Dinge zu tun, ich das nicht tun w&#252;rde. (Tats&#228;chlich f&#252;rchte ich, dass mein Motivationssystem es bereits jetzt viel zu gerne sieht, wenn ich morgens liegen bleibe und die erste Vorlesung verpasse.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deswegen meine Frage: &#8220;W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?&#8221;</p>
<p>Ich w&#252;rde alles daran setzen, nicht so zu werden, eben weil die Bedeutung einer Handlung nicht auf das daraus resultierende Gl&#252;cksgef&#252;hl beschr&#228;nkt ist. Praktisch hei&#223;t das, dass ich, selbst wenn ich mein Motivationssystem dahingehend beeinflussen k&#246;nnte, dass es nicht weniger befriedigend f&#252;r mich w&#228;re, den ganzen Tag im Bett zu liegen als aufzustehen und Dinge zu tun, ich das nicht tun w&#252;rde. (Tats&#228;chlich f&#252;rchte ich, dass mein Motivationssystem es bereits jetzt viel zu gerne sieht, wenn ich morgens liegen bleibe und die erste Vorlesung verpasse.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Lucas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-7936</link>
		<dc:creator>Lucas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 13:21:42 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Beeinflussung des Motivationssystems ist ja ohne weiteres schon heute m&#246;glich, Stichwort Drogen. Doch wer setzt LSD, Meskalin &amp; Co. schon ein, um sich f&#252;r Lernt&#228;tigkeiten zu belohnen? 
Desweiteren stelle ich mir eine gezielte Belohnung f&#252;r das Erreichen h&#246;herer Ziele im Gegensatz zur willk&#252;rlichen Beeinflussung und Aussch&#252;ttung von Neurotransmittern auch mit modernen neurowissenschaftlichen Methoden als nicht triviale Aufgabe vor. Das hei&#223;t nicht, dass es nicht m&#246;glich w&#228;re... Doch da stell ich mir die Frage: Was treibt dich an, morgens aufzustehen und allerlei m&#246;gliche Dinge zu tun? Ist es nicht, weil du es absolut unbefriedigend findest, den ganzen Tag im Bett zu liegen und auf den Tod zu warten? Jeder tut doch nur das, von dem er glaubt, dass es ihm die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Chance auf ein Gl&#252;cklichwerden beschert. Wenn ich das Gl&#252;ck &quot;for free&quot; bekomme, nimmt das nicht allem Handeln seine Bedeutung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Beeinflussung des Motivationssystems ist ja ohne weiteres schon heute m&#246;glich, Stichwort Drogen. Doch wer setzt LSD, Meskalin &amp; Co. schon ein, um sich f&#252;r Lernt&#228;tigkeiten zu belohnen?<br />
Desweiteren stelle ich mir eine gezielte Belohnung f&#252;r das Erreichen h&#246;herer Ziele im Gegensatz zur willk&#252;rlichen Beeinflussung und Aussch&#252;ttung von Neurotransmittern auch mit modernen neurowissenschaftlichen Methoden als nicht triviale Aufgabe vor. Das hei&#223;t nicht, dass es nicht m&#246;glich w&#228;re&#8230; Doch da stell ich mir die Frage: Was treibt dich an, morgens aufzustehen und allerlei m&#246;gliche Dinge zu tun? Ist es nicht, weil du es absolut unbefriedigend findest, den ganzen Tag im Bett zu liegen und auf den Tod zu warten? Jeder tut doch nur das, von dem er glaubt, dass es ihm die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Chance auf ein Gl&#252;cklichwerden beschert. Wenn ich das Gl&#252;ck &#8220;for free&#8221; bekomme, nimmt das nicht allem Handeln seine Bedeutung?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/comment-page-1/#comment-7935</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 12:49:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aiplayground.org/artikel/was-bleibt/#comment-7935</guid>
		<description>Selbst wenn man konservativ ist, was Prognosen &#252;ber den Fortschritt der Neurowissenschaften angeht, muss man davon ausgehen, dass wir &#252;ber eher kurz als lang unser internes Motivationssystem beeinflussen werden k&#246;nnen. Wird eine Mischung aus &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Nootropic&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Nootropika&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.overcomingbias.com/2007/03/superstimuli_an.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Superstimuli&lt;/a&gt; das Ende der Menschheit bedeuten? W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn man konservativ ist, was Prognosen &#252;ber den Fortschritt der Neurowissenschaften angeht, muss man davon ausgehen, dass wir &#252;ber eher kurz als lang unser internes Motivationssystem beeinflussen werden k&#246;nnen. Wird eine Mischung aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nootropic" rel="nofollow">Nootropika</a> und <a href="http://www.overcomingbias.com/2007/03/superstimuli_an.html" rel="nofollow">Superstimuli</a> das Ende der Menschheit bedeuten? W&#252;rdest du zum dauerbelohnten Nichtstuer werden, wenn du &#196;nderungen an deinem Motivationssystem vornehmen k&#246;nntest?</p>
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