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	<title>AI Playground &#187; Neuroinformatik</title>
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	<description>Thoughts on artificial intelligence, cognitive science, academia, and life in general.</description>
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		<title>Neuronale Netze in Theorie und Praxis (Facharbeit)</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2005 09:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;neuronale Netze&#8221; bezeichnet das Netzwerk aus Nervenzellen im Gehirn von Mensch und Tier, das f&#252;r jegliche Denkvorg&#228;nge verantwortlich ist. Im Bereich der Informatik steht der Begriff in der Regel f&#252;r k&#252;nstliche neuronale Netze, d.h. f&#252;r stark vereinfachte Modelle der biologischen Systeme. Durch solche Modelle wird es m&#246;glich, Computer auch f&#252;r Aufgaben einzusetzen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;neuronale Netze&#8221; bezeichnet das Netzwerk aus Nervenzellen im Gehirn von Mensch und Tier, das f&#252;r jegliche Denkvorg&#228;nge verantwortlich ist. Im Bereich der Informatik steht der Begriff in der Regel f&#252;r k&#252;nstliche neuronale Netze, d.h. f&#252;r stark vereinfachte Modelle der biologischen Systeme. Durch solche Modelle wird es m&#246;glich, Computer auch f&#252;r Aufgaben einzusetzen, die nicht &#8212; oder nur schwer &#8212; explizit programmiert werden k&#246;nnen, sondern Lernvorg&#228;nge erfordern. <a href="http://www.aiplayground.org/backpropagation/">Weiterlesen</a></p>
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		<title>K&#252;nstliche Intelligenz und Neuronale Netze</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2005 09:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Kapiteln &#8220;Artificial Intelligence&#8221; und &#8220;Neural Networks&#8221; aus dem Buch &#8220;On Intelligence&#8221; beschreibt Jeff Hawkins seine pers&#246;nliche Beziehung zum Gebiet der k&#252;nstlichen Intelligenz. Er gibt eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der traditionellen KI und erkl&#228;rt, warum weder diese noch der Bereich der neuronalen Netze zu den erhofften intelligenten Maschinen gef&#252;hrt hat. Gro&#223;en Einfluss auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Kapiteln &#8220;Artificial Intelligence&#8221; und &#8220;Neural Networks&#8221; aus dem Buch &#8220;On Intelligence&#8221; beschreibt Jeff Hawkins seine pers&#246;nliche Beziehung zum Gebiet der k&#252;nstlichen Intelligenz. Er gibt eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der traditionellen KI und erkl&#228;rt, warum weder diese noch der Bereich der neuronalen Netze zu den erhofften intelligenten Maschinen gef&#252;hrt hat.<span id="more-18"></span></p>
<p>Gro&#223;en Einfluss auf Hawkins hatte der 1979 im Scientific American erschienene Artikel &#8220;Thinking About the Brain&#8221; von Francis Crick. Dieser weckte in Hawkins den Wunsch, als Wissenschaftler das menschliche Gehirn zu studieren. W&#228;hrend seiner Zeit bei Intel schlug er der Firma vor, eine Arbeitsgruppe f&#252;r die Untersuchung des Gehirns einzusetzen &#8212; der Vorschlag wurde zu dieser Zeit als unrealistisch abgelehnt.</p>
<p>Auch seine Bewerbung beim MIT, das f&#252;r sein fortschrittliches KI-Labor bekannt ist, wurde abgelehnt. Hawkins war den Professoren zu sehr an den neurobiologischen Grundlagen des Gehirns interessiert. So kam es, dass er sich im Selbststudium in Biologie ausbildete und schlie&#223;lich als Student im Biophysik-Programm der UC Berkeley angenommen wurde.</p>
<p>&#8220;On Intelligence&#8221; enth&#228;lt einen kurzen Abriss der Geschichte der (symbolischen) KI, der unter anderem folgende Punkte und Personen anspricht:</p>
<ul>
<li>Turing und die Turing-Maschine</li>
<li>McCulloch/Pitts (Neuronen als boolesche Operatoren)</li>
<li>Joseph Weizenbaums Eliza</li>
<li>Der Schachcomputer Deep Blue</li>
<li>Searles &#8220;Chinese Room&#8221;-Argument gegen KI</li>
<li>&#8230; und entsprechende Antworten auf Searles Argument</li>
</ul>
<p>Da gr&#246;&#223;ere Erfolge der symbolischen KI ausblieben, nahm ab Mitte der 1980er Jahre das Interesse an k&#252;nstlichen neuronalen Netzen und einer &#8220;konnektionistischen&#8221; KI zu.</p>
<p>Obwohl dies grunds&#228;tzlich Hawkins Interessen entsprach, nennt er drei Gr&#252;nde, warum diese Methode nicht zu &#8220;echter&#8221; Intelligenz f&#252;hrte:</p>
<ul>
<li>Die Zeit, d.h. der stetige Fluss an Informationen, wurde nicht ber&#252;cksichtigt. K&#252;nstliche neuronale Netze waren durchweg statisch.</li>
<li>Die Bedeutung von R&#252;ckkopplung (Feedback) wurde nicht erkannt oder zumindest untersch&#228;tzt.</li>
<li>Die physische Struktur des Gehirns, d.h. insbesondere die Hierarchie der Gro&#223;hirnrinde, wurde nicht beachtet.</li>
</ul>
<p>Es blieb bei stark vereinfachten Modellen, da mit diesen bereits Ergebnisse zu erzielen waren. Ein generelles Verst&#228;ndnis von Intelligenz wurde nicht erreicht, meist nicht einmal angestrebt.</p>
<p>Als zentrales Problem sieht Hawkins die intuitive Annahme, dass Intelligenz sich allein in dem Verhalten liegt, das ein Programm bzw. neuronales Netz auf eine bestimmte Eingabe hin zeigt. Er ist der Meinung, dass Verhalten zwar eine m&#246;gliche Manifestation von Intelligenz ist, jedoch nicht die zentrale Eigenschaft. Denken ohne Handeln ist m&#246;glich.</p>
<p>Eine weitere Ursache f&#252;r den Mangel an Fortschritt im Bereich der k&#252;nstlichen Intelligenz k&#246;nnte nach Hawkins darin liegen, dass sich die Hirnforschung in erster Linie damit befasste, <em>wo</em> bestimmte Vorg&#228;nge ablaufen, nicht in welcher zeitlichen Abfolge. Abbildugsverfahren wie MRI und PET lie&#223;en den Wissenschaftler damals kaum eine andere M&#246;glichkeit.</p>
<p>Ein Bereich neuronaler Netze, der laut Hawkins sehr viel Potential hatte und hat, sind auto-assoziative Speicher. Gibt man bei diesen ein (gelerntes) Muster teilweise ein, so gibt das neuronale Netz das komplette Muster zur&#252;ck. Auch Sequenzen, d.h. zeitliche Muster, k&#246;nnen gelernt werden.</p>
<p>Ein Argument der Vertreter der symbolischen KI lautet, dass man nicht den ineffizienten, durch Evolution entstandenen Aufbau des Gehirns nachbilden m&#252;sse, sondern ein von Grund auf anderes System verwenden k&#246;nne, so lange es &#228;hnliches Verhalten hervorbringt. Hawkins sieht das nicht so. Er h&#228;lt es f&#252;r unabdingbar zu verstehen, was Intelligenz ist. Gleichheit des Verhaltens, wie sie auch in Searles Gedankenexperiment vorkommt, ist nicht genug.</p>
<p>Der n&#228;chste Teil der On-Intelligence-Reihe: <a href=http://www.aiplayground.org/artikel/hawkins-gehirn/>Das menschliche Gehirn</a></p>
<p>[1] Jeff Hawkins, Sandra Blakeslee: On Intelligence (Times Books, 2004)<br />
[2] <a href="http://www.aiplayground.org/artikel/on-intelligence/">Jeff Hawkins: On Intelligence (AI Playground)</a></p>
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		<title>Die Zukunft der Intelligenz</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/hawkins-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2005 09:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroinformatik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Kapitel &#8220;The Future of Intelligence&#8221; aus dem Buch &#8220;On Intelligence&#8221; nimmt Jeff Hawkins Stellung zu Fragen wie der nach der M&#246;glichkeit oder Unm&#246;glichkeit des Baus von intelligenten Maschinen. Er er&#246;rtert, ob dies aus ethischer Sicht &#252;berhaupt erstrebenswert ist und in welchen Gebieten k&#252;nstliche Intelligenz m&#246;glicherweise eingesetzt wird, sowohl in naher Zukunft als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Kapitel &#8220;The Future of Intelligence&#8221; aus dem Buch &#8220;On Intelligence&#8221; nimmt Jeff Hawkins Stellung zu Fragen wie der nach der M&#246;glichkeit oder Unm&#246;glichkeit des Baus von intelligenten Maschinen. Er er&#246;rtert, ob dies aus ethischer Sicht &#252;berhaupt erstrebenswert ist und in welchen Gebieten k&#252;nstliche Intelligenz m&#246;glicherweise eingesetzt wird, sowohl in naher Zukunft als auch auf lange Sicht.<span id="more-14"></span></p>
<p>K&#246;nnen wir intelligente Maschinen bauen?</p>
<p>Ja, sie werden sich aber in der n&#228;heren Zukunft auf spezifische Einsatzbereiche beschr&#228;nken. Menschen&#228;hnliche Allzweck-Roboter sind unrealistisch, da Menschen nicht nur aus Gro&#223;hirnrinde bestehen (Emotionen etc) und die Kosten und der Aufwand enorm w&#228;ren.</p>
<p>Intelligente Maschinen k&#246;nnen eine beliebige Auswahl von &#8220;Sinnesorganen&#8221; besitzen, mit denen Sie Muster in der Welt aufnehmen k&#246;nnen. Diese werden mit einem hierarchischen System verbunden, das nach dem Prinzip der Gro&#223;hirnrinde funktioniert. Durch Lernvorg&#228;nge wird das System ein Modell seiner Welt bilden, Analogien herstellen, Vorhersagen treffen und L&#246;sungen f&#252;r neue Probleme finden.</p>
<p>Die zwei gr&#246;&#223;ten technischen Herausforderungen beim Aufbau des Erinnerungsspeichers sind Kapazit&#228;t und Konnektivit&#228;t:</p>
<p>Wenn jede Synapse nur zwei Bit belegt, so ben&#246;tigen wir bei 32 Billionen Synapsen etwa 7 Terabyte Speicherplatz, was etwa 80 heute handels&#252;blichen Festplatten entspricht. Mit zunehmender Speicherkapazit&#228;t ist das durchaus im Bereich des m&#246;glichen, vor allem da nicht die gesamte Gro&#223;hirnrinde simuliert werden muss.</p>
<p>Schwieriger ist das Problem der Konnektivit&#228;t: Jede Zelle ist mit 5.000-10.000 anderen Zellen verbunden; dies l&#228;sst sich nur schwer in Silizium umsetzen.</p>
<p>Sollen wir intelligente Maschinen bauen?</p>
<p>Grunds&#228;tzlich kann fast jede neue Technologie f&#252;r positive und negative Zwecke eingesetzt werden. Intelligente Maschinen werden sich aber nicht automatisch selbst vermehren und die Menschheit ausl&#246;schen: Zwischen Gehirn-&#228;hnlichen Systemen und Selbst-Vervielf&#228;ltigung besteht kein logischer Zusammenhang.</p>
<p>Intelligente Maschinen werden nicht mehr als extrem n&#252;tzliche Werkzeuge darstellen; da sie nichts besitzen, was menschlichen Emotionen &#228;hnelt, werden sie keine eigenen Ziele oder Ambitionen haben.</p>
<p>Wof&#252;r werden intelligente Maschinen eingesetzt werden?</p>
<p>Im Detail ist das heute nicht vorhersehbar; Hawkins trifft lediglich Prognosen &#252;ber den Einsatz in naher Zukunft und &#252;ber grunds&#228;tzliche Trends.</p>
<p>In naher Zukunft:</p>
<ul>
<li>Spracherkennung</li>
<li>Analyse von Bildern und Videos</li>
<li>intelligente Fahrzeuge</li>
</ul>
<p>Aspekte, die auf lange Sicht von Bedeutung sein werden:</p>
<ul>
<li>Geschwindigkeit: Silizium-Hardware ist eine Million mal schneller als biologische; wof&#252;r Menschen Jahre brauchen, k&#246;nnte in Minuten erledigt werden.</li>
<li>Kapazit&#228;t: Die Gr&#246;&#223;e des Speichers eines intelligenten Systems muss nicht auf die Gr&#246;&#223;e des menschlichen Gehirns beschr&#228;nkt sein.</li>
<li>Replizierbarkeit: Einmal trainiert kann eine intelligente Maschine millionenfach hergestellt werden.</li>
<li>Sensoren: Intelligente Maschinen m&#252;ssen sich nicht auf die dem Menschen zur Verf&#252;gung stehenden Sinnesorgane beschr&#228;nken. Ein Sinnesorgan muss lediglich Daten liefern, in denen Muster erkennbar sind. Ob Sensoren f&#252;r elektromagnetische Felder oder ein weltumspannendes Netz von Klimasensoren, alles ist m&#246;glich.</li>
</ul>
<p>Hawkins glaubt, dass wir an einem Wendepunkt der KI angelangt sind und h&#228;lt es f&#252;r m&#246;glich, dass innerhalb von 10 Jahren intelligente Maschinen zu einem der wichtigsten Gebiete in Wissenschaft und Technik werden.</p>
<blockquote><p>The Intels and Microsofts of a new industry built on hierarchical memories will be started sometime within the next ten years.</p></blockquote>
<p>[1] Jeff Hawkins, Sandra Blakeslee: On Intelligence (Times Books, 2004)<br />
[2] <a href="http://www.aiplayground.org/artikel/on-intelligence/">Jeff Hawkins: On Intelligence (AI Playground)</a></p>
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		<item>
		<title>B&#252;cher zum Thema neuronale Netze: Ein &#220;berblick</title>
		<link>http://www.aiplayground.org/artikel/neuronale-netze-buecher/</link>
		<comments>http://www.aiplayground.org/artikel/neuronale-netze-buecher/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2004 09:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroinformatik]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anwendung neuronaler Netze ist nach wie vor eines der bedeutendsten und interessantesten Themen der k&#252;nstlichen Intelligenz. Die Kenntnis von Hintergr&#252;nden und Einsatzm&#246;glichkeiten ist nicht nur f&#252;r Informatik-Studenten ein Muss, auch Hobby-Programmierer und KI-Interessierte k&#246;nnen gro&#223;en Nutzen daraus ziehen. Doch welche Lekt&#252;re ist f&#252;r wen am besten geeignet? Bei etwa 20 B&#252;chern in deutscher Sprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anwendung neuronaler Netze ist nach wie vor eines der bedeutendsten und interessantesten Themen der k&#252;nstlichen Intelligenz. Die Kenntnis von Hintergr&#252;nden und Einsatzm&#246;glichkeiten ist nicht nur f&#252;r Informatik-Studenten ein Muss, auch Hobby-Programmierer und KI-Interessierte k&#246;nnen gro&#223;en Nutzen daraus ziehen. Doch welche Lekt&#252;re ist f&#252;r wen am besten geeignet? Bei etwa 20 B&#252;chern in deutscher Sprache f&#228;llt die Auswahl nicht leicht.<span id="more-12"></span></p>
<p>Um einen umfassenden &#220;berblick zu schaffen, beschreibe und bewerte ich zuerst diejenigen B&#252;cher, die ich selbst gelesen habe. Danach stelle ich kurz all die anderen B&#252;cher vor, die aktuell erh&#228;ltlich sind oder h&#228;ufig zitiert werden, und fasse zusammen, was andere Rezensenten von ihnen halten. Beginnen will ich mit dem Werk, das mein pers&#246;nliches erstes Buch zum Thema &#8220;Neuronale Netze&#8221; war:</p>
<h2>Robert Callan: Neuronale Netze im Klartext.</h2>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/robert-callan-nn-im-klartext.jpg" alt="Robert Callan: Neuronale Netze im Klartext" class="icon" border="0">Erschienen am 15. April 2003 im Verlag &#8220;Pearson Studium&#8221;. Laut Vorwort wurde das Buch &#8220;f&#252;r Studenten im Grundstudium geschrieben, die einen Einsteigerkurs in das Thema der neuronalen Netze suchen&#8221;. Dabei wird versucht, &#8220;die Mathematik auf ein Minimum zu reduzieren&#8221;. Die ersten sechs Kapitel befassen sich mit den wichtigsten Modellen neuronaler Netze, die letzten zwei Kapitel bieten einen &#220;berblick &#252;ber einige aktuelle Bestrebungen, Verbindungen zwischen neuronalen Netzen und traditioneller KI herzustellen.</p>
<p>F&#252;r das Buch spricht, dass jedem Kapitel eine Liste der Lernziele vorangestellt ist und eine stichpunktartige Zusammenfassung sowie ein Verweis auf weiterf&#252;hrende Literatur am Ende des Kapitels folgen. Zu einem gro&#223;en Teil besteht das Buch aus Beispielen, die die verschiedenen Konzepte veranschaulichen. Dazu tragen auch die zahlreichen Illustrationen bei. &#220;bungen am Ende jedes Kapitels heben das Buch von &#228;hnlichen Lekt&#252;ren ab: Sie geben dem Leser die M&#246;glichkeit herauszufinden, ob er das vorgestellte Modell verstanden hat und praktisch anwenden kann. Ein weiterer Pluspunkt: Der Anhang mit den wichtigsten Grundlagen der linearen Algebra.</p>
<p>Dennoch ist das Buch nicht uneingeschr&#228;nkt zu empfehlen: Die biologischen Grundlagen neuronaler Netze werden &#252;berhaupt nicht behandelt, der Zusammenhang bzw. die Unterschiede zwischen Algorithmen und Biologie bleiben unklar. Allgemein werden die meisten Themen sehr knapp behandelt: Hintergrundwissen und ausf&#252;hrliche Beschreibungen der Theorie sucht man hier vergebens. Das zeigt sich auch in den mathematischen Herleitungen: Durch die Verk&#252;rzung werden diese nicht unbedingt einfacher zu verstehen und laden so zum &#220;berspringen der Mathematik-Teile ein.</p>
<h2>Dan W. Patterson: K&#252;nstliche neuronale Netze.<br />
Das Lehrbuch.</h2>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/dan-patterson-knn.gif" alt="Dan W. Patterson: K&#252;nstliche neuronale Netze" class="icon" border="0">Erschienen 1996 im Verlag &#8220;Prentice Hall&#8221;. Nach einer kurzen Einf&#252;hrung in neuronale Programmierung und biologische neuronale Konzepte werden zun&#228;chst die fr&#252;hen Netzwerksysteme, z.B. das Perceptron, und deren Lernalgorithmen behandelt. Darauf folgt ein Teil &#252;ber mehrschichtige Feedforward-Netzwerke (Stichwort: Backpropagation), dann ein Teil &#252;ber Netzwerke mit Feedback-Verbindungen. Zum Ende hin werden erst andere wichtige Architekturen vorgestellt, dann selbstorganisierende Netze. Auch genetische Algorithmen werden kurz angeschnitten. Zur Zielgruppe dieses Buches z&#228;hlen sowohl Einsteiger mit grundlegenden Mathematik-Kenntnissen als auch Leser mit umfassenderen Vorkenntnissen. </p>
<p>Das Buch enth&#228;lt ein 50 Seiten umfassendes Kapitel &#252;ber mathematische und statistische Konzepte, so dass der Leser f&#252;r Vektor- und Matrizenalgebra oder Fuzzy-Logik kein gesondertes Nachschlagewerk bem&#252;hen muss. Patterson geht von einfacheren Netzwerkarchitekturen aus und erl&#228;utert darauf aufbauend dann die schwierigeren. Insgesamt ist das Buch mit 22 vorgestellten Netzwerkarchitekturen sehr ausf&#252;hrlich.</p>
<p>Zum Teil hat diese Ausf&#252;hrlichkeit zur Folge, dass der Leser mehr Informationen erh&#228;lt als n&#246;tig: Zur Demonstration der Anwendungsm&#246;glichkeiten neuronaler Netze ist es nicht unbedingt notwendig, die exakten Schaltpl&#228;ne von Brennofen- oder Waschmachinen-Steuerungssystemen zu kennen. Von der Lesbarkeit und Verst&#228;ndlichkeit her kann das Buch zwar nicht ganz mit &#8220;Simulation neuronaler Netze&#8221; von Andreas Zell mithalten, ist aber dennoch zu empfehlen. Den biologischen Grundlagen wurden drei Seiten gewidmet &#8212; wer sich daf&#252;r besonders interessiert, dem sei das Buch von Zell empfohlen: Hier sind es ganze 32 Seiten.</p>
<h2>Andreas Zell: Simulation neuronaler Netze.</h2>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/andreas-zell-simulation-neuronaler-netze.jpg" alt="Andreas Zell: Simulation neuronaler Netze" class="icon" border="0"> Erschienen im September 1994 im Oldenbourg-Verlag, urspr&#252;nglich die Habilitationsschrift von Andreas Zell. Das 600 Seiten umfassende Buch gliedert sich in vier Teile: Einf&#252;hrung und neurobiologische Grundlagen, konnektionistische Modelle, Simulationstechnik neuronaler Netze und Anwendungen. Auch die Geschichte neuronaler Netze wird nicht ausgespart. Das Kapitel &#252;ber konnektionistische Modelle enth&#228;lt nicht nur die &#252;blichen Beschreibungen der verschiedenen Modelle, sondern erl&#228;utert auch ausf&#252;hrlich die M&#246;glichkeiten zur Optimierung &#8212; f&#252;r die Praxis ist das insofern von Bedeutung, als z.B. Standard-Backpropagation heutzutage kaum mehr angewendet wird, sondern von deutlich effektiveren Modifikationen wie Quickprop, Rprop  etc abgel&#246;st wurde.</p>
<p>Mit &#252;ber 140 Seiten wird die Simulationstechnik Neuronaler Netze sehr ausf&#252;hrlich behandelt, insbesondere dem Stuttgarter Neuronale Netze Simulator (SNNS) ist viel Platz gewidmet. Die Betrachtung verschiedener Hardware-Architekturen ist in kaum einem anderen Buch zu finden &#8212; leider sind viele der Informationen aus diesem Bereich aufgrund des Alters des Buches nicht mehr sehr aussagekr&#228;ftig. Im letzten Teil des Buches geht der Autor noch kurz auf Fuzzy-Logik, Evolutionsalgorithmen und Robotik ein.</p>
<p>Insgesamt konnte ich diesem Buch am meisten abgewinnen: Aufgrund der Informationsf&#252;lle eignet es sich hervorragend als Nachschlagewerk, der Schreibstil ist angenehm zu lesen und &#8212; obwohl nicht an mathematischen Formeln gespart wird &#8212; durchgehend verst&#228;ndlich. Mathematische Vorkenntnisse sind, wie immer, Voraussetzung.</p>
<h2>Hans-J&#252;rgen Zimmermann: Neuro + Fuzzy. Technologien &#8212; Anwendungen.</h2>
<p>Erschienen im Februar 1999 im Springer-Verlag. Dieses Werk kann im Grunde nicht direkt mit den drei anderen vorgestellten B&#252;chern verglichen werden: Anstatt mit der Vorstellung neuronaler Netze hat der Herausgeber einen Text &#252;ber die industriellen Einsatzgebiete von Fuzzy Technologien als Einf&#252;hrung gew&#228;hlt.</p>
<p>Das Schlagwort &#8220;Fuzzy Logic&#8221; beschreibt dabei die Verallgemeinerung der klassischen Logik in Richtung des menschlichen Schlie&#223;ens. Danach werden kurz &#8212; und dementsprechend oberfl&#228;chlich &#8212; die Grundlagen neuronaler Netze er&#246;rtert, bevor auf die verschiedensten Anwendungsm&#246;glichkeiten der Kombination von neuronalen Netzen und Fuzzy-Logik eingegangen wird: Unter anderem sind das Automatisierungstechnik, industrielle Prozesse, Robotik, Chemie und Aktienmarktanalyse.</p>
<p>Da jedes Kapitel von einem oder mehreren Autoren geschrieben wurde variiert der Schreibstil stark. Weiterempfehlen w&#252;rde ich dieses Buch dann, wenn der Einsatz von neuronalen Netzen und/oder Fuzzy-Logik in einem der besprochenen Gebieten geplant ist.</p>
<h2>Weitere B&#252;cher</h2>
<p>Nun zu den B&#252;chern, die ich selbst (noch) nicht gelesen habe:</p>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/gerhard-rigoll-neuronale-netze.jpg" alt="Gerhard Rigoll: Neuronale Netze" class="icon" border="0"><em>Gerhard Rigoll: Neuronale Netze. Eine Einf&#252;hrung f&#252;r Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler.</em> Erschienen im Expert-Verlag, M&#228;rz 1999. Der Amazon-Kurzbeschreibung nach handelt das Buch die Grundlagen neuronaler Netze auf &#228;hnliche Weise ab wie die meisten anderen B&#252;cher auch, mit dem einzigen Unterschied, dass es aus ingenieurswissenschaftlicher Sicht geschrieben ist.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<img src="http://www.aiplayground.org/img/raul-rojas-theorie-der-nn.jpg" alt="Raul Rojas: Theorie der neuronalen Netze" class="icon" border="0"><em>Raul Rojas: Theorie der neuronalen Netze.</em> Erschienen im Springer-Verlag, 1993 (korrigierte Auflage: 1996). Mit Blick auf die biologischen Grundlagen werden verschiedene Ans&#228;tze neuronaler Netze erl&#228;utert und mit Beispielen, Illustrationen und Verweisen auf weiterf&#252;hrende Literatur abgerundet. Das Buch soll einen sehr guten &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen theoretischen Modelle bieten ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Eine Rezensent aus M&#252;nchen lobt die verst&#228;ndliche Sprache und empfiehlt das Buch als &#8220;gute Einf&#252;hrung&#8221; und als Begleitlekt&#252;re zu Vorlesungen. Die Parallelen zur Biologie, so schreibt er, k&#246;nnten ausf&#252;hrlicher sein.</p>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/detlef-zaun-knn-computerlinguistik.jpg" alt="Detlef P. Zaun: KNN und Computerlinguistik" class="icon" border="0"><em>Detlef P. Zaun: K&#252;nstliche neuronale Netze und Computerlinguistik.</em> Wie schon dem Titel zu entnehmen ist geht es in diesem Werk vor allem um das Verh&#228;ltnis von Computerlinguistik und neuronalen Netzen. Die Amazon-Kurzbeschreibung erw&#228;hnt als Besonderheit dieses Buches das Verfahren der &#8220;selektiven Propagierung&#8221; und die Behandlung des &#8220;NEURON-S Simulators&#8221;.<br />
&nbsp;<br />
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<img src="http://www.aiplayground.org/img/adolf-grauel-neuronale-netze.gif" alt="Adolf Grauel: Neuronale Netze." class="icon" border="0"><em>Adolf Grauel: Neuronale Netze. Grundlagen und mathematische Modellierung.</em> Erschienen 1992. Ein Rezensent kritisiert die trockene Darstellung sowie die &#8220;unmotivierten mathematischen Eskapaden&#8221; &#8212; ob diese Kritik berechtigt ist, konnte ich jedoch nicht feststellen. Dass Mathematik einen gro&#223;en Teil des Buches ausmacht ist angesichts des Titels kein Wunder.<br />
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<img src="http://www.aiplayground.org/img/detelf-nauck-nn-fuzzy-systeme.jpg" alt="Detlef Nauck: Neuronale Netze und Fuzzy-Systeme." class="icon" border="0"><em>Detlef Nauck u.a.: Neuronale Netze und Fuzzy-Systeme.</em> Erschienen 1993 bei Vieweg. Haupts&#228;chlich geht es hier um den Einsatz neuronaler Netze in anderen wissensbasierten Systemen. Die Kopplung mit Fuzzy-Systemen nimmt dabei den gr&#246;&#223;ten Teil des Buches ein. Rezensionen loben die Verst&#228;ndlichkeit des Buches angesichts des komplexen Themas &#8212; das Buch scheint einen Mittelweg zwischen theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung gefunden zu haben. Mathematische Kenntnisse sind Voraussetzung. Kritisiert wird unter anderem, dass Themen wie &#8220;Weight Decay&#8221; und adaptive Lernraten nicht behandelt werden.</p>
<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/werner-kinnebrock-neuronale-netze.gif" alt="Werner Kinnebrock: Neuronale Netze." class="icon" border="0"><em>Werner Kinnebrock: Neuronale Netze.</em> Das Buch ist im Februar 2002 im Oldenbourg-Verlag erschienen, stellt Theorie und Anwendungen der wichtigsten Grundtypen neuronaler Netze vor und enth&#228;lt zu jedem Typ ein entsprechendes Pascal-Programm. Das Buch wird als &#8220;eines der besten Einsteigerwerke&#8221; und &#8220;sehr praxisbezogen&#8221; beschrieben, auch wenn es an Illustrationen mangelt und der Pascal-Code &#8220;schlecht dokumentiert&#8221; sein soll.<br />
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<img src="http://www.aiplayground.org/img/ruediger-brause-neuronale-netze.gif" alt="R&#252;diger Brause: Neuronale Netze." class="icon" border="0"><em>R&#252;diger Brause: Neuronale Netze.</em> Erschienen im August 1999 im Teubner-Verlag. Die Amazon-Beschreibung spricht von einer Einf&#252;hrung in die Grundlagen der Neuroinformatik, die die wichtigsten neuronalen Modelle behandelt. Einer Rezension zufolge eher als Nachschlagwerk als zum kompletten Durcharbeiten geeignet.<br />
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<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/andreas-scherer-neuronale-netze.jpg" alt="Andreas Scherer: Neuronale Netze." class="icon" border="0"><em>Andreas Scherer: Neuronale Netze &#8212; Grundlagen und Anwendungen.</em> Von der Vieweg Verlagsgesellschaft im Juni 2002 herausgegeben. Das Buch behandelt laut Umschlagtext die neuesten Ergebnisse aus dem Bereich der Lernverfahren sowie die methodischen Prinzipien bei der Erstellung von konnektionistischen Softwaresystem, inklusive Fallbeispiele.<br />
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<p><img src="http://www.aiplayground.org/img/serge-zakharian-nn-ingenieure.jpg" alt="Serge Zakharian: Neuronale Netze f&#252;r Ingenieure." class="icon" border="0"><em>Serge Zakharian u.a.: Neuronale Netze f&#252;r Ingenieure</em> Von der Vieweg Verlagsgesellschaft 1998 herausgegeben. Die Besonderheit dieses Buches ist, dass als Beschreibungssprache f&#252;r die Modelle neuronaler Netze die Symbolik der Regelungstechnik gew&#228;hlt wurde. Das Buch soll damit eine Vorstufe zur praktischen Anwendung Neuronaler Netze in der Regelungstechnik darstellen.<br />
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<img src="http://www.aiplayground.org/img/heinrich-braun-neuronale-netze.jpg" alt="Heinrich Braun: Neuronale Netze." class="icon" border="0"><em>Heinrich Braun: Neuronale Netze</em> Erschienen im August 2001 im Springer-Verlag. Ein Rezensent spricht von einem Buch &#8220;f&#252;r Leute mit Vorwissen&#8221;. Verst&#228;ndlich, da es haupts&#228;chlich um die Optimierung neuronaler Netze geht. Verschiedene, miteinander kombinierbare Bausteine werden dabei er&#246;rtert: &#8220;Neuronales Modell vs. Neuro-Fuzzy-Modell, Supervised Learning vs. Reinforcement Learning, Gradientenabstieg vs. Evolution, sequentiell vs. parallel&#8221;.<br />
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<p><em>Patrick Hamilton: K&#252;nstliche neuronale Netze. Grundprinzipien, Hintergr&#252;nde, Anwendungen.</em> VDE-Verlag. Nicht der neueste Stand der Dinge: Das Buch erschien im Jahre 1993.</p>
<p><em>Jeanette Stanley, Evan Bak: Neuronale Netze. Computersimulation biologischer Intelligenz.</em> Ebenfalls schon etwas &#228;lter: Erscheinungsdatum 1992. Eine Rezension spricht von &#8220;gravierenden Fehlern in Text, Formeln und Diagrammen&#8221;, eine andere wiederum lobt die leichte Verst&#228;ndlichkeit.</p>
<p><em>Soren Brunak, Benny Lautrup: Neuronale Netze, die n&#228;chste Computer-Revolution.</em> Erscheinungsdatum: November 1996. Das Buch ist als leicht verst&#228;ndliche Einf&#252;hrung f&#252;r Nicht-Informatiker gedacht. Der Grundtenor der Amazon-Rezensionen: Das Buch sei &#8220;gute Unterhaltung&#8221; und wecke Interesse, gehe aber nicht auf die zugrunde liegende Mathematik oder Details bestimmter Modelle ein. Vergleiche aus dem Alltag und interessante Geschichten sorgen daf&#252;r, dass der Leser mitreden kann, ein Verst&#228;ndnis der Hintergr&#252;nde wird dagegen nicht angestrebt.</p>
<p><em>Heinrich Braun u.a.: Praktikum Neuronale Netze.</em> Erschienen 1996 im Springer-Verlag. Neben dem klassischen Perzeptron werden Themen wie Backpropagation, Hopfield-Netze und Kohonens neuronale Karten vorgestellt. Dazu stellt das Buch &#220;bungsaufgaben, die sich mit der beiliegenden Software durchf&#252;hren lassen. Dass diese nicht mehr ganz taufrisch ist zeigen auch die Systemvoraussetzungen: &#8220;DOS-PC ab Windows 3.1 mindestens 386er Prozessor. 4MB Hauptspeicher, 2MB Arbeitsspeicher&#8221;.</p>
<p><em>Helge Ritter u.a.: Eine Einf&#252;hrung in die Neuroinformatik selbstorganisierender Netzwerke.</em> Erscheinungsdatum: 1990.  Ein Student schreibt sinngem&#228;&#223;: Sind mathematische Vorkenntnisse vorhanden, so dient das Buch als anschauliche Einf&#252;hrung in das Gebiet der selbstorganisierenden Netzwerke. Beispiele und konkrete Problemstellungen erkl&#228;ren einzelne Modelle, der Zusammenhang mit den biologischen Hintergr&#252;nden wird durchgehend aufrechterhalten. F&#252;r die vertiefte Betrachtung der mathematischen Eigenschaften wurde ein eigener Teil des Buches reserviert.</p>
<p>Neben diesen B&#252;chern sind mir noch folgende drei bekannt, n&#228;here Informationen dazu konnte ich jedoch nicht finden:</p>
<p><em>Marco Seraphin: Neuronale Netze und Fuzzy-Logik.</em><br />
<em>Wolfgang Lindenmair u.a.: Neuronale Netze.</em><br />
<em>Klaus P. Kratzer: Neuronale Netze. Grundlagen und Anwendungen.</em></p>
<p>Wer des Englischen m&#228;chtig ist, sollte unbedingt einen Blick auf die englischsprachige Literatur zum Thema werfen. Die Auswahl ist noch deutlich gr&#246;&#223;er: Amazon.com kennt etwa 1500 B&#252;cher mit den Worten &#8220;neural networks&#8221; im Titel. Dazu kommt, dass einige neue Entwicklungen zum Teil in der deutschen Literatur noch gar nicht behandelt wurden.</p>
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